Flüchtlingskrise - Antworten aus dem Europäischen Parlament

Europaabgeordnete Keller und Ferber diskutieren mit Brüsseler Praktikanten über europäische Lösung der Flüchtlingskrise

Die Flüchtlingskrise verlangt nach einer europäischen Lösung: Darin waren sich die Abgeordneten Ska Keller und Markus Ferber einig. Die profilierten Europaparlamentarier von Bündnis 90/Die Grünen und der CSU waren am 2. Dezember einer Einladung des Brüsseler Verbandes der Europa-Union Deutschland (EUD) gefolgt. Mit über 50 deutschsprachigen Praktikantinnen und Praktikanten aus den EU-Institutionen, Bund- und Landesvertretungen und Verbänden diskutierten sie die aktuellen Herausforderungen der Flüchtlingskrise und skizzierten mögliche politische Lösungen.

Markus Ferber unterstrich die Notwendigkeit zu EU-weiter Kooperation, sah das Europäische Parlament in der Rolle des Schrittmachers und kritisierte die EU-Mitgliedsstaaten für ihre Blockadehaltung in der Flüchtlingskrise. Ska Keller betonte die Bedeutung einer fairen Verteilung der Flüchtlinge auf alle EU-Staaten und plädierte für eine bessere Ausstattung der Flüchtlingslager in den Nachbarstaaten Syriens. Während Frau Keller forderte, das nicht länger funktionierende Dublin-System zu ersetzen, sei es laut Herrn Ferber geboten, dem geltenden Recht zur wirksamen Durchsetzung zu verhelfen.

Entschlossen lehnten Keller und Ferber Ausnahmen vom Schengener System der Freizügigkeit ab. Mit der Mittagsrunde, die der Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen sein soll, möchten der Brüsseler Verband der EUD noch stärker als bisher Praktikantinnen und Praktikanten zur gemeinsamen Diskussion animieren und sie mit unserem Verband bekannt machen.

Weitere Veranstaltungen dieser Reihe werden zu Beginn des Jahres folgen.
 
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